Da sicherlich einige ambitionierte Fotografen gerade vor ähnlichen Fragen stehen, habe ich hier mal eine kleine Pro/Contra Auswahl zusammengestellt, die hilft, ein paar Fakten und Erfahrungen zu beleuchten.

Preislich liegen die Systeme alle in derselben Liga. Bis auf ein paar Euro gibts da kaum Unterschiede.

Ergänzungen, Korrekturen oder Hinweise sind jederzeit erwünscht!

Also ran den Vergleich…

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Die Fujifilm X-E1 besticht ganz klar durch ihre Retro Optik und erzielt über klare, klassische Bedienelemente ihren typischen Charme. Blendeneinstellungen am Ring am Objektiv. Belichtungszeit am Rädchen an der Kamera. Durch Kombinationen der beiden Einstellungen ergeben sich die klassischen Programme Blendenautomatik (Blendeneinstellung auf A),  Zeitautomatik (Zeiteinstellung auf A), Manuell, und Automatik (Blende und Zeit auf A).

+ Retro Look und Bedienung
+ Hervorragender Sensor mit hohem Dynamikumfang
+ hochwertige Fujinon Objektive
+ Hochauflösender OELD Sucher
+ Verschiedene Filmsimulationsmodi
+ Sensor im APS-C Format

– kaum Automatikprogramme (wer’s braucht…)
– Displayauflösung nur 460.000 Pixel
– keine Infrarot Fernauslösung möglich

 

OM-D E-M5

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Die Olympus OM-D E-M5 ist am längsten von allen dreien am Markt (seit April 2012) und nutzt diesen Vorteil für sich durch ein breites Objetkivangebot. Jedoch scheint die Schwäche der Kamera im High-ISO Bereich zu sein.

+ Kamera bildstabilisert
+ Gehäuse aus Magnesiumlegierung, staub- und spritzwassergeschützt
+ Klappdisplay mit Touchscreen
+ Bulb Live-Preview (man kann bei Langezeitbelichtung den jeweiligen Belichtungsstand auf dem Display nachverfolgen)

– Lautes permanentes Surren „wie Lüftergeräusche“ des internen Bildstabilisators (angeblich besser mit der aktuellen Firmware)
– kein „echter“ HDR-Modus (Belichtungsreihe aufnehmen und automatisch zusammenfügen)
– gewöhnungsbedürftige Menüführung
– keine Infrarot Fernauslösung möglich
– Live MOS Sensor, 17,3×13,0mm (kleiner als APS-C)
– kein integrierter Blitz

 

NEX-6

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Die Sony NEX-6 ist aktuell noch gar nicht erhältlich (erst ab November 2012). Die ganz klaren positiven Eigenschaften sind aber, dass Sony sich angehört hat, was die Kunden wünschen und das Beste aus der NEX-7 und der NEX-5 zusammengefügt haben und das in Form der NEX-6 zu einem akzeptablen Preis anbieten

+ Klappdisplay
+ Sony E-Mount Objektive bereits verfügbar
+ Modus für „Echte“ HDRs
+ WLAN Modul
+ Funktionsumfang erweiterbar über (z.T. kostenpflichtige Apps)
+ Hochauflösender OELD Sucher mit Effektvorschau
+ Sensor im APS-C Format

– Zoomen erfolgt elektronisch statt über Drehring an Objektiven

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