Sind Dinge jemals schwieriger gewesen für einen ambitionierten (Amateur- oder Profi-) Fotografen? Ich glaube nicht. Die neuen Systemkameras der aktuellen Generation rollen den Markt von hinten auf. Wer heute noch eine sein eigen nennt und bisher einen Objektivpark von mehreren Kilogramm mit sich herumschleppte, schielt doch aktuell (oder spätestens in naher Zukunft) nach einen kleinen, feinen, handlichen .

Viele Fotografen berichten davon, dass sie ihre schwere Ausrüstung nun zuhause lassen und wieder befreit, mit nur einer Kamera, die in die Hosentasche passt, und einer Brennweite unterwegs sind.

Ist das das Ende der Digitalen Spiegelreflex? Oder ist es gar die Lernkurve, die einen zurück auf den puristischen Weg bringt?

hat es vor gemacht, sind aber leider viel zu teuer (absolut gesehen, nicht relativ). Fujifilm konnte hier mit seiner X100 punkten. Eine Festbrennweite, kein Objektivwechsel möglich (wer trotzdem wieder wechseln wollte, musste zur X-Pro1 greifen)

Über Jahre spart und kauft man sich Objektive und Zubehör für die geliebte DSLR zusammen, bis man so viel davon gesammelt hat, dass man gar nicht weiss, wer das Zeug alles tragen soll, sobald man sich mit seiner Kamera nach draussen bewegt. Denn das muss man ja. Von der Couch aus gibts halt keine tollen Fotos und solange man noch keine Avatare losschicken kann, die für einen durch die Landschaft stapfen, muss man sich wohl oder übel selbst bewegen.

Trotzdem ist das nicht das Ende der DSLR.

Alleine das Geräusch beim klappen des Spiegels und des Verschlusses sind es schon wert, einen „echten“ Fotoapparat zu besitzen. Niemals kommt ein simulierender mp3-Auslöseton hier auch nur ansatzweise heran.

Auch wenn ich selbst gerade nach Fujis E-X1 oder der Sony NEX-6 gucke: meine DSLR gebe ich dafür nicht her.

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