Bei scheiden sich die Geister. (High Dynamic Range) ist an sich kein Ausdruck für eine bestimmte Bildfarbgebung, sondern beschreibt lediglich eine Aufnahme- und Verarbeitungstechnik, die helfen soll, bei hochkontrastreichen Szenen mit Licht und Schatten alle Details in den Extrembereichen zu „retten“. Trotzdem wird der Begiff „“ oft in Zusammenhang gebracht mit kitschig bunten Bildern, die aussehen, als hätte jemand zu viel an den Farbreglern gedreht.

Thuner-See-von-Beatenberg-aus

Dieses Bild hätte von den Lichtverhältnissen her gar keine HDR Technik notwendig gehabt. Durch das Tonemapping und die Nachbearbeitung mit hoher Sättigung und starken Dynamik bekommt es aber etwas Magisches und Unwirkliches. Die HDR Technik sorgt für die starken Wolkenkontraste.

Ich behaupte, dass hier auch die Kompaktkameras mit ihren Programmen wie „HDR Art“ schuld sind, dass dieser Eindruck sich in den Köpfen festgesetzt hat, HDR bedeutete auch immer gleichzeitig kitschig und bunt.

Natürlich kann und konnte ich mich der HDR Fotografie nicht entziehen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich mittlerweile versuche, HDR nur noch so einzusetzen, dass der HDR Effekt nicht mehr direkt ins Auge springt, sondern unterschwellig wirkt.

Schauinsland Richtung Vogesen

In dieses Bild vom Aussichtsturm auf dem wird man regelrecht hineingezogen. Trotz eingesetzter HDR Technik wirkt es nicht bunt oder kitschig,

Trotzdem gehören gerade die bunten und kitschigen Bilder zu den „erfolgreichsten“ aus meinem HDR- Repertoire.

Siestre-Levanti

Eigentlich muss hier keine HDR Technik eingesetzt werden. , Wasser und Wolken wirken so jedoch wesentlich intensiver, allerdings nicht mehr natürlich.

20130628-IMG_0350
Arezzo

Hier mal ein direkter Vergleich. Ein Blick auf die toskanische Stadt Arezzo, einmal ohne, einmal mit HDR fotografiert.

Welche Version geflällt euch besser?

Wie setzt ihr HDR ein und was haltet ihr von HDR?

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