Für meinen Laptop (Modell: Asus N551JK mit 1TB Festplatte) war es an der Zeit, noch ein bisschen schneller zu werden.

Die Idee war: raus mit dem Blueray-Schacht und -Laufwerk, stattdessen die 1TB Festplatte dort rein und dafür in den ursprünglichen Platz, wo die Festplatte vorher im Gehäuse war, die einbauen.

Ich hatte aber auch keine Lust, alles wieder neu zu installieren. Also war die große Frage: würde die Migration des bestehenden auf die SSD problemlos vonstatten gehen? Ich hatte gerade erst installiert, das System sollte also recht „sauber“ sein.

Ich bestellte also die 512GB Variante (Modell: Samsung Basic MZ-7KE512BW 850 Pro) und einen Einbaurahmen (bzw. Carry-) für den BlueRay-Schacht.

Ab da war eigentlich alles recht einfach: ich lösche vorher alte Daten von der Festplatte, so dass die verbleibende Datenmenge < 500GB betrug. Dann löste ich die Schraube am unteren Laptop-Gehäuse und holte das BlueRay-Laufwerk heraus. Die SSD Packte ich in den Carry- und schob den in den Schacht. Das war nicht ganz unproblematisch, weil hier und da kleine Unebenheiten am Gehäuse des Carry-Adapters überstanden und die ganze Sache so etwas hakelig machen. Ebenso war ich enttäuscht von der Schraube, mit der ich die SSD am fixieren sollte und dem mitgelieferten Schraubendreher. Alles etwas schrottig, aber ich habe ja auch eigenes Werkzeug 😉

Jedenfalls installierte ich dann das tolle Migration Tool, das zwar die SSD erkannte, aber direkt nach dem Starten des Migrationsvorgangs mit der Fehlermeldung „Cloning failed target disk has been disconnected -00001 (ffffffff)“ abbrach. Auch mehrfache Versuche führten nicht zum Erfolg. Schließlich versuchte ich es mit Paragon Migrate OS to SSD, das sich mit dem Preis von 14,95 € noch einmal im Geldbeutel niederschlug.

Aber immerhin: es ging problemlos. Kaum Einstellungen sind möglich, war aber auch nicht nötig. Die rödelte ca. 1,5 Stunden für rund 380GB, dann meldete sie Vollzug. Ich fuhr den Laptop runter, schraubte den Boden auf, tausche SSD und Festplatte (SSD jetzt im Gehäuse, Festplatte nun im Carry-Adapter), und der Laptop startete in Sekundenschnell von der SSD. Was für ein Geschwindgkeitszuwachs.

Fazit: SSD: toll, Samsung : Mist, Einbaurahmen: billig.

CC brauchte zum starten vorher ca. 15 Sekunden, jetzt noch ca. 4 Sekunden. Yippieeh, das mach Spaß 🙂

 

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