Als großer Nolan Fan hat man auch entsprechende Erwartungen.

Aber: Achtung, Spoiler.


1.) Die sinnlos aneinander gereihten Szenen (z.B. ein Jumbojet in einen Freeport sausen lassen, um die Fälschung eines Gemäldes zu stehlen, damit man mit einem Bösewicht in Kontakt kommen kann?) ergeben keinen Sinn.
2.) Sowohl die indische Frau als auch den Bösewicht trifft der Hauptdarsteller beim zweiten mal völlig problemlos (in einem öffentlichen Verkehrsmittel? Echt jetzt?), beim ersten Mal ist das nur mit Mega-Aufwand möglich…
3.) Gegen wen kämpfen eigentlich die Armeen im Finale? Ich habe da fast keine Gegner gesehen, nur Geballere
4.) Hinter dem mit großen Erwartungen aufgebautem Plot (“wir werden aus der Zukunft angegriffen”) steckt lediglich ein frustierter Bösewicht, der seinem Credo folgt “wenn ich es nicht haben kann, dann niemand” und will die ganze Welt deswegen zerstören?
5.) Zwangsweise urkomische Dialoge “…dann wird die gesamte Welt zerstört” “Stirbt dann auch auch mein Sohn?”

Was hätte man aus der Geschichte machen können! zB die Menschheit der Gegenwart gegen die Menschheit der Zukunft, ein riesiges Epos. Aber nein, ein frustrierter Typ will mit einem Playmobil-Schraubsystem, das eine Zeitinvertierungsbombe sein soll, alles kaputt machen.

Die Idee der invertierten Zeit ist sehr interessant, alles andere ist nur frustrierend. 

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